Gretchen E. Henderson
Gretchen Henderson enthüllt, dass Hässlichkeit keine Eigenschaft von Körpern ist, sondern ein Spiegel der Kulturen, die sie benennen. Von Quinten Massys' Gemälde Die groteske alte Frau über die römischen Monstermärkte für entstellte Sklaven bis zu den Hässlichkeitsgesetzen im Chicago des 19. Jahrhunderts zeigt dieses Buch, wie Gesellschaften das Abstoßende erst erschaffen. Karl Rosenkranz' Ästhetik des Hässlichen und das japanische wabi-sabi beweisen: Was ekelt, ist relational, nicht absolut.
Das lernen Sie:
- Warum viktorianische Korsetts Schönheit durch Verstümmelung erzeugten
- Wie Richter Walter Cropper die Hässlichkeitsgesetze zu Fall brachte
- Was Diotimas göttliche Leiter über unsere Wahrnehmung verrät
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