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Schlaflosigkeit galt jahrzehntelang als bloßer Schatten der Depression, bis prospektive Messungen den Pfeil umdrehten: Menschen mit anhaltenden Schlafbeschwerden entwickelten doppelt so häufig eine spätere Depression. Die Metaanalyse von über sechzig Interventionsstudien zeigt eine abgestufte Beziehung: Je stärker sich der Schlaf besserte, desto stärker besserte sich die Stimmung. Doch der Effekt bleibt mittelgroß, und genetische Daten stützen beide Richtungen. Colin A. Espies Arbeit und Guy Leschziners Fallgeschichten vertiefen das Bild.
Das lernen Sie:
- Warum die Unterscheidung primär/sekundär 2013 fiel
- Was Gemeinschaften ohne Stromanschluss über die Acht-Stunden-Regel verraten
- Weshalb subjektive und gemessene Schlafdauer auseinanderklaffen
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