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Diana L. Dell und Carol Svec entlarven eine diagnostische Verwechslung, die in beide Richtungen schadet: Achtzig Prozent aller Menstruierenden erleben prämenstruelle Veränderungen, doch die prämenstruelle dysphorische Störung betrifft nur anderthalb Prozent. Der Unterschied liegt nicht in der Schwere, sondern im zeitlichen Muster. Studien zeigen: Rückblickende Befragung ergibt acht Prozent Prävalenz, prospektive Tagebücher über zwei Zyklen nur drei Prozent. Das Gedächtnis ordnet schlechte Wochen dem Zyklus zu, gute Wochen verschwinden nirgends.
Das lernen Sie:
- Warum das Verschwinden nach der Blutung entscheidet
- Wie die Zwei-Zyklen-Dokumentation Fehldiagnosen verhindert
- Was prämenstruelle Verschlimmerung von PMDD unterscheidet
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