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Sari Solden legt offen, warum ADHS bei Frauen durchschnittlich anderthalb Jahre später erkannt wird als bei Männern: Die Diagnosekriterien entstanden aus Jungen, die im Klassenzimmer störten, nicht aus Mädchen, die verträumt aus dem Fenster starrten. Studien mit fiktiven Schülerakten zeigen, dass identisches Verhalten bei weiblichen Namen seltener zur Überweisung führt. Walisische Gesundheitsdaten belegen: Im Kindesalter kommen auf ein Mädchen fünf Jungen, im Erwachsenenalter nur noch zwei zu eins.
Das lernen Sie:
- Warum Fragebögen und Kliniker zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen
- Wie Angst und Schlafprobleme die eigentliche Ursache verdecken
- Weshalb Online-Screenings keine Diagnose ersetzen
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