Daniel Bergner
Daniel Bergner zerlegt eine der hartnäckigsten Annahmen über Sexualität: dass weibliches Begehren von Natur aus sanfter, beziehungsorientierter und weniger drängend sei als männliches. Gestützt auf neurowissenschaftliche Bildgebung, evolutionäre Theorien und psychologische Studien zeigt er, wie kulturelle Tabus, Geschlechterrollen und Monogamie das sexuelle Verlangen von Frauen formen und zugleich einschränken. Fantasien erscheinen dabei nicht als Randphänomen, sondern als Schlüssel zur sexuellen Identität.
Das erfahren Sie:
- Wie Hirnareale bei sexueller Erregung mit Emotionen interagieren
- Warum Langzeitbeziehungen weibliches Verlangen verändern
- Welche Rolle binäre Geschlechternormen beim sexuellen Ausdruck spielen
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