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Jonathan Haidt nennt die Jahre 2010 bis 2015 die „große Neuordnung": Frontkamera und Like-Button ersetzten die spielbasierte Kindheit durch eine telefonbasierte. Seine vier Regeln fordern kein Smartphone bis vierzehn, keine sozialen Medien bis sechzehn. Doch Candice Odgers widerspricht in Nature: Die Daten zeigen Korrelation, keine Kausalität. Oxford-Forscher fanden, dass Bildschirmzeit nur vier Promille des Wohlbefindens erklärt. Dieses Buch liefert einen Entscheidungsrahmen jenseits der Altersdebatte: die Treppe aus abgestuftem Zugang und Familien-Handyvertrag.
Das lernst du:
- Drei Bereitschaftsanzeichen statt starrer Altersgrenze
- Warum eine Elterngruppen-Nachricht die „Nur ich"-Falle löst
- Wie straffreies Erzählen den Vertrag tragfähig macht
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