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Mehr als eine Zusammenfassung

Das Gehirn ist nicht zum Lesen geboren – wie hat es das trotzdem gelernt?

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Kurz-Zusammenfassung

Worum geht's?

Stanislas Dehaene enthüllt einen der elegantesten Tricks des Geistes: Das Gehirn besitzt keinen angeborenen Bereich fürs Lesen, also leiht es sich Schaltkreise, die Millionen Jahre lang Tierspuren und Äste unterschieden. Dieses neuronale Recycling verwandelt das Wortformareal in eine Buchstabenfabrik. Maryanne Wolf warnt jedoch: Der Tiefenlese-Schaltkreis, der Schlüsse zieht und mit dem Autor streitet, rostet durch Scrollen und Springen. Anne Mangens Studien zeigen, warum Papier dem Gedächtnis Anker bietet, die der Bildschirm nicht liefert.

Das lernen Sie:

- Warum geliehene Schaltkreise einen messbaren Preis fordern

- Wie Automatisierung geistige Ressourcen fürs Verstehen freisetzt

- Weshalb Kindern Vorlesen Millionen Wörter Vorsprung schafft

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