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Marcus Aurelius regierte das Römische Reich, während er nachts in seinem Zelt an der Donau Briefe an seine eigene Seele schrieb. Diese privaten Notizen, ursprünglich »Ta eis heauton« genannt, wurden nie zur Veröffentlichung bestimmt. Der letzte große Stoiker lebte inmitten von Pest, Krieg und Wirtschaftskrisen, doch suchte er Glück nicht in Macht oder Reichtum, sondern in den vier Kardinaltugenden: Weisheit, Tapferkeit, Gerechtigkeit und Mäßigung. Seine Selbstbetrachtungen zeigen, wie ein Kaiser unter der Last der Macht seine Menschlichkeit bewahrte.
Das wirst du lernen:
- Warum das Bewusstsein des Todes zu bewussterem Leben führt
- Wie die stoische Unterscheidung zwischen Kontrollierbarem und Unkontrollierbarem befreit
- Was Marcus' Konzept des Logos über unseren Platz im Universum verrät
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