Sigmund Freud
Sigmund Freud enthüllte eine unbequeme Wahrheit: Der Mann wählt nicht die freie, ehrbare Frau – er begehrt jene, auf die ein anderer Anspruch erhebt, deren Treue fragwürdig ist, die er zu retten glaubt. Diese drei Bedingungen der Liebe, gewonnen aus psychoanalytischer Praxis im Wien der Jahrhundertwende, kollidierten frontal mit viktorianischer Moral. Vom Niedergang der Antike über die asketische Bewegung des Christentums bis zu Böcklins Weinsucht zeichnet Freud die Unmöglichkeit, Trieb und Zivilisation zu versöhnen.
Was Sie erfahren werden:
- Warum Eifersucht sich gegen Fremde richtet, nicht gegen den Ehemann
- Wie das erste unterdrückte Objekt alle Ersatzobjekte entwertet
- Weshalb sexuelle Freiheit das Liebesbedürfnis verringert statt erfüllt
Werde Teil einer Lern-Community mit über 37 Millionen Menschen. Füll deinen Alltag mit den besten Ideen der Welt.
Loslegen