Simon Mawer entlarvt die gefährlichste Illusion unserer datengesättigten Zukunft: dass totale Information totales Wissen bedeutet. Im Jahr 2119, nach der Inundation von 2042, gräbt Historiker Thomas Metcalfe in den digitalen Ruinen des 21. Jahrhunderts – und stößt auf ein Verbrechen, das keine Cloud speicherte. Von Francis Blundys Corona-Sonetten bis zu Viviens verbrannter Schriftrolle, von der Vieuxtemps-Guarneri-Kopie bis zum Mord im Flur zeigt dieses Buch, wie Kunst zum perfekten Alibi wird.
Was Sie erfahren werden:
- Warum die Shifted Baseline of Loss jede Generation in ihrer eigenen Blindheit gefangen hält
- Wie die Corona-Form als poetischer Käfig für ein Mordgeständnis funktioniert
- Weshalb Vivien Prosa statt Poesie als Waffe der Wahrheit wählte
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